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NAAFS Europe eine volle Enttäuschung für alle deutschen Kämpfer

Am 6. Dezember fand die erste Veranstaltung, der Nordamerikanischen Fightserie NAAFS im kroatischen Split statt. Mit dabei Kämpfer von drei renommierten Teams aus Deutschland: Munich MMA, Imperium Fight Team und unser Pyranha MMA Team. Alle waren dem Aufruf des deutschen Matchmakers Heinz Einsiedler gefolgt unter einem der neuen aufstrebenden Banner Europas zu starten. Es war die Rede von Mirko Cro Cop und Stipe Miocic im Publikum. Es sollte eine internationale Sichtungsveranstaltung für aufstrebende Kämpfer sein. Was folgte war von Anfang an eine bittere Enttäuschung. So wurde z. B. einem Coach der Flug nicht bezahlt, so dass dieser ihn am Flughafen noch schnell selber buchen musste. In Split angekommen wurde man in ein Hotel gebracht, wo man dann erst mal gesagt bekam, dass man für seine Verpflegung vor Ort selbst aufkommen müsse. Nichtmal ein Frühstück wurde gestellt. Ein Ablaufplan für die nächsten Tage Fehlanzeige. Für eine Veranstaltungsreihe dieser Art ein NoGo. Das war aber erst der Beginn des Ganzen. Um das persönliche Gewicht nochmal zu checken hat jede Veranstaltung normalerweise eine Probewaage. Diese musste erst noch in ganz Split in Supermärkten gesucht werden. Schlussendlich wurde doch noch eine gefunden werden und das Wiegen ging mehr oder weniger professionell über die Bühne. Dort wurde vom NAAFS Chef Greg Kalikas auch nochmal betont, was es für eine tolle Show werden würde etc. Alle hatten da ihre Zweifel, da man schon vorab mitbekam, dass wohl das Plakatieren einfach mal vergessen wurde. Am Kampftag selber war das gleiche Chaos angesagt. So hatte man keinen Plan, wie man die Kämpfer überhaupt zur Halle bekam. Mit einigen Autos und dem Hotelbus schaffte man es dann doch noch. In der Halle angekommen war dann für die Kämpfer das Warten angesagt. Die Kabinen eine Katastrophe und Essen bzw. Trinken nicht vorhanden. Dann kam es noch dicker. Es kam das Gerücht auf, dass wohl kein Geld zur Verfügung war, um die Kämpfer zu bezahlen. Dieses Gerücht erhärtete sich dann, so dass einige Kämpfer die Segel gleich strichen und gar nicht mehr kämpften. Der deutsche Matchmaker war gar nicht erst zur Veranstaltung erschienen, was für großen Unmut sorgte. Kurzerhand wurden vom Chef Greg Kalikas und dem kroatischen Verantwortlichen Michael Carlis noch Verträge ausgeteilt teilweise beim Einlaufen. Die deutschen Fighter Trabelsi, Feucht und Baziak wollten kämpfen und unterschrieben einen Vertrag, der besagte, dass am nächsten Tag ausbezahlt werden würde. Die deutschen machten alle Phantastische Kämpfe und so konnten Trabelsi und Feucht vorzeitig siegen. Dawid Baziak musste nach einer dominanten Leistung gegen Stipe Bekavac einem europäischen Spitzenkämpfer leider eine Disqualifikation hinnehmen, nachdem er ein unbeabsichtigtes Knie zum Kopf seines am Boden liegenden Gegners gab, welches unserer Meinung allerdings keinen Anlass zur Disqualifikation gab. Nach den Kämpfen mussten sich die Kämpfer wie sollte es anders sein um ihre Rückfahrt ins Hotel selber bemühen. Am nächsten Tag sollte angeblich Auszahlung sein. Geldgeber sollte Michael Calis sein, den man dann auch im Hotel antraf. Er schob es immer wieder nach hinten und lies sich die unglaublichsten Geschichten einfallen, um nicht zahlen zu müssen. Er verschwand mit der Aussage gleich mit Geld von der Bank zu kommen und wurde ab dann nicht mehr gesehen. Es wurde bis heute kein Cent an die deutschen Kämpfer bezahlt, was ein Armutszeugnis für die NAAFS und ihre Verantwortlichen ist und wir hoffen an dieser Stelle, dass alle Kämpfer vorgewarnt sind, sollte es noch einmal einen Aufruf von dieser Veranstaltungsreihe geben.